Grundstücksrecht
Ungeklärte Grundstücksverhältnisse in den neuen Bundesländern bestehen fort

Öffentlich genutzte Privatgrundstücke in den neuen Bundesländern konnten von den öffentlichen Nutzern (meist Städte und Gemeinden) nur bis zum 30.6.2007 nach dem Verkehrsflächenbereinigungsgesetz (VerkFlBerG) zwangsweise aufgekauft werden. Seit dem 1.7.2007 kann sich der private Grundstückseigentümer gegen den Aufkauf wehren und einen unbefristeten Nutzungsvertrag abschließen. Die Höhe des Nutzungsentgeltes ist im VerkFlBerG kompliziert geregelt. Betroffen sind vor allem Straßen, Wege und Plätze, wo zu DDR-Zeiten nicht so genau auf den Grenzverlauf geachtet wurde.